Aufstellen des Anliegens

auf der Basis der mehrgenerationalen Psychotraumatologie nach Prof. Franz Ruppert

Der größte Wunsch vieler Menschen ist es, ein authentisches und selbstbestimmtes Leben zu führen und gleichzeitig in guten und gesunden Beziehungen mit einem Partner und anderen Menschen leben zu können.

Unsere Lebensgestaltung ist oft geprägt von Existenz- und Verlustängsten, Antriebslosigkeit, Einsamkeit, Unruhe sowie seelischen und körperlichen Symptomen. Sie hindern uns daran, ein innerlich und äußerlich erfülltes Leben zu führen.

Viele Menschen haben das Gefühl, gar nicht ihr eigenes Leben zu leben. Sie fühlen sich fremdbestimmt und sehen in dem Leben, das sie führen, keinen Sinn. Oft stellen wir uns die Frage: Bin ich wirklich die Persönlichkeit, als die ich mich fühle und die Person für die mich die anderen Menschen halten? Warum schaffe ich es nicht, so zu leben wie ich leben möchte? Wie kann ich erfahren, was mich daran hindert das Leben zu führen, das ich im tiefsten Grunde meines Herzens leben will?

Vielleicht sind wir aber durch unsere Selbstzweifel und unsere Unwissenheit eingeschränkt und reagieren unbewusst auf die Gefühle, die bestimmte Lebenssituationen in uns wecken. Überholte Glaubenssätze und destruktive psychische Strukturen hindern uns daran neue Wege zu gehen. Wir treten auf der Stelle und kommen keinen Schritt weiter.

Die einzige therapeutische Methode, mit der ich es selber in den letzten Jahren geschafft habe mein eigenes Leben so umzugestalten, dass es immer mehr meinem Wesen entspricht, ist die „mehrgenerationale systemische Psychotraumatherapie“ (MSPT) mit der Methode der Traumaaufstellung nach Prof. Franz Ruppert.

Franz Ruppert hat in der praktischen psychotherapeutischen Arbeit mit der Aufstellungsmethode tiefe Einblicke in das Fundament der menschlichen Psyche nehmen können. Er hat erkannt, dass traumatische Erlebnisse der Eltern, Großeltern und Urgroßeltern in unserer Seele noch aktiv sind und so unser ganzes Leben und Dasein prägen können. Die Erfahrungen und Einsichten, die ich in dieser Therapie mit mir, meiner erlebten Kindheit, meiner Familie und meiner Lebensführung gewinnen durfte, haben mich befähigt, mein inneres und äußeres Leben in positiver Weise zu verändern.

Der Schwerpunkt meiner therapeutischen Arbeit ist deshalb auch die Traumaaufstellung oder „Aufstellung mit dem Anliegen“ geworden. Das Aufstellen des Anliegens in Einzel- sowie Gruppenarbeit hilft uns, die aus dem Familiensystem übernommenen Gefühle und blockierenden Bindungen zu erkennen und unterstützt, uns von Personen und Situationen in schrittweisen Prozessen nach und nach zu lösen. Diese Aufstellungsmethode ermöglicht es uns, tiefe Klarheit über die in unserem Inneren ablaufenden psychischen Dynamiken zu bekommen, und befähigt uns so, auch im täglichen Leben sinnvolle Veränderungen vorzunehmen, um zunehmend ein immer freieres und selbstbestimmtes Leben und erfüllende Beziehungen in autonomer Verbundenheit zu führen. Wenn Sie mehr über meine therapeutische Arbeit, die Aufstellungsmethode und die dahinterstehende Theorie wissen wollen und wie eine Einzel- und Gruppenaufstellung unter meiner Leitung aussehen kann erfahren sie hier.